ENTmannfrauUNG?

 

 

 

Musik: Dies Irae – Trip
play

 

 

xx

 

 

Vor Jahren hatte ich einen sehr absurden Traum
der sich augenscheinlich
im Mittelalter abzuspielen schien

 

Ich, als Frau bzw. noch sehr junges Mädchen
hoch zu Ross in einer Ritterrüstung steckend
war auf offenem Feld bei einer Schlacht zugange

 

Im Eifer des Gefechts spürte ich plötzlich
 einen dumpfen Schlag gen meine Brust
mittels einer Lanze
wurde ich mit voller Wucht vom Pferd gestoßen

 

Auf dem Rücken liegend nahm ich kurz ganz klar
den blauen Himmel über mir wahr,  dann Köpfe
 Männer, die sich über mich beugten
mich an Armen und Beinen packten, wegtrugen
schlussendlich driftete ich irgendwie weg

 

Erwacht bin ich in einer Folterkammer
nackt, lag ich angebunden auf einem Holztisch
und als ich den Kopf hob und so an mir runter sah
erschrak ich zutiefst
zwar war ich unverletzt, hatte keinerlei Schmerzen
doch zu meinem Entsetzen musste ich feststellen
dass mein Geschlecht nun  männlichen Naturells war

 

Ja, ich hatte  „Eier“  einen Hodensack
 (der Penis fiel mir komischerweise nicht auf)

 

zudem war da noch ein Mann im Raum
er stand rechts neben dem Tisch
maskiert war er, sein Kopf 
 mit einem schwarzen Tuch verschleiert

 

 Er griff nach meinem Gemächt, so ganz derb von unten
und hob es zur Gänze hoch
setzte seinen Säbel an
 nein, es war mehr so ein Hackbeil
dann bin ich aufgewacht
 @zartgewebt

 

Bildquelle: Martin Eder

 

 

 

7 Antworten auf „ENTmannfrauUNG?

  1. Ui, bin ich froh, daß mich so was nicht heimsucht. – Man muß nur eine Ritterrüstung anziehen, und bald darauf schon wird die Frau infolge des Kampfes zum Mann. Weil man ja Frauen anders nicht entmannen kann … Spannende Sache. Aber nicht schön. Neee. 😉

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    1. Das mit der Ritterrüstung und dem Schlachtfeld ist und bleibt mir ein Rätsel, Lyriost, weil … ich bin ja sehr gerne Frau, lebe mein Frau-Sein in vollen Zügen aus, habe so gar nichts mit einem „Mannweib“ gemein …. (◡‿◡✿)

      Gefällt 1 Person

      1. Nicht das Kämpfen, das ist eh eine andere Baustelle. Nein, es „öffentlich“ zu zeigen. Es es waren psychische Vorboten eines chronischen Leidens. Ereignisse werfen manchmal ihre Schatten voraus. Ein Weg ist tatsächlich: zeige deine Wunde … und die Wunde scherzte °°-) Eine Zeichnung entstand … ah, die ist hm … speziell, möglich ich zeige sie einmal.

        Gefällt 2 Personen

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