Hui!

 

 

 

 

 

 

zz

   

 

Im Herbst bin ich u.a. sehr gerne
in den Weinbergen unterwegs
muss ja nicht immer das Hochgebirge sein
so zwischen den mit prallen Trauben besetzten
 Weinstöcken zu wandern
ist mir immer eine Wohltat
nicht jetzt nur für Leib und Seele
auch fürs Auge, denn
in meiner Gegend, also bei mir zuhause
gibt es das ja nicht
Weinbau wird bei uns nicht betrieben

 

 

DSC02317 (3)

 

 

Na ja, was ich eigentlich
sagen wollte, ist, wenn ich in
anderen Bundesländern verweile
bin ich immer ganz erstaunt
über die Vegetation
über Pflanzen, Tiere, die ich daheim
nicht antreffe

 

So auch hier wieder
 also, da stolpere ich fast über so eine

 

 

DSC01814 (2)

 

 

und noch eine andere

 

 

DSC02257

 

 

überdimensionale

 

 

DSC02260

 

 

mir völlig unbekannte Raupe
wahre Hingucker das
so schön, dass ich sie einfach
beknien musste
😉

 

Dann, hui, anderentags
da gingen wir querfeldein
bergauf, bergab
querten eine schwach frequentierte Straße
da sitzt doch glatt
mitten auf dem Asphalt so ein Wesen
ja ja, diese Art Tier kennen wir ja bereits
habe ich hier schon mal vorgestellt
und schaut mich mit riesengroßen Augen
ganz verdutzt an

 

 

x Gottesanbeterin ..

 

 

Ich habe geschimpft, ich habe gewettert
habe es gescholten, weil, ich finde
das ist schon ein bisschen lebensmüde
dieses Verweilen auf dem Asphalt da
weil, wie leicht könnte da ein
unvorsichtiger Wanderer darüber trampeln
es so mir nichts dir nichts zertreten
oder es wird einfach von einem Auto überrollt
auch wenn da nur

 

„alle heiligen Zeiten“

 

eines fährt, aber vielleicht es ja gerade jetzt

 

„alle heiligen Zeit“

 

das weiß doch niemand so genau

 

 

x Gottesanbeterin

 

 

Aber was rede ich mir den Mund fusselig
es kam ganz anders wie gedacht
dieses niedliche, pläsierliche Tierchen
krabbelte nämlich
 wahrscheinlich nahm es sich
meine Worte zu Herzen
behände auf meinen Walkingstock
und harrte dort der Dinge
die da kommen würden

 

 

x Gottesanbeterin ...

 

 

Das war natürlich die! Gelegenheit
die ich sofort zu nutzen wusste
vorsichtig, damit die Gottesanbeterin ja nicht fällt
trug ich sie auf dem Stock in die Wiese
und setzte sie ins Gras

 

 

x gg ....

 

 

Bevor ich ging
 vermittelte ich ihr noch 
sie könne jetzt ruhig,  meinetwegen auch unruhig
drei „Vater Unser“ beten

 

 

x Gottesanbeterin x

 

nur um ihren Namen
etwas gerecht zu werden
@zartgewebt 

 

Bildquelle: alle @zartgewebt

 

 

 

 

5 Antworten auf „Hui!

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