ES IST KEIN …

 

 

 

 

 

 

Es ist
kein Hängen in den Seilen
mehr wie ein
hmmm
na ja, ich schrieb ja schon mal
vom Schaukeln

 

hier

 

davon, welch Freude es mir als Kind brachte

 

 

Schaukel

 

 

dieses Auf und Ab, dieses Pendeln, und
was ich eigentlich sagen möchte, ist
dass, wenn ich so eine leichte
melancholische Phase in mir wahrnehme
ich es eben genau mit diesem Schaukeln
in Verbindung bringe
ich merke nämlich, immer wenn ich in diesem
Hochgefühl schwebe, in diesem „Auf“
dann, wenn ich mein Zenit erreicht habe
ich anschließend in eine leichte,  melancholische Stimmung falle
gleich dem „Ab“ beim Schaukeln
ich zwar nicht im „Unten“ verharre

 

man sollte sich das Schaukeln im Zeitlupentempo vorstellen

 

aber dieses „Unten“ wohl wahrnehme, fühlbar als Leere
und, was mir noch auffällt
es sich trotz dieser Leere in mir schwer anfühlt
so ähnlich wie ein tiefes Ausatmen
oder wie ein Luftballon
dem langsam die Luft ausgeht und nach unten schwebt

 

 

In diesem Zustand
dauert meist nur einen oder zwei Tage
bin ich zwar anwesend, doch ich nehme nicht teil
ich nehme alles um mich herum wahr
nehme aber weder etwas in mich auf
noch verströme ich etwas
Dringt eventuell manchmal doch etwas in mich ein
dann rührt mich das dann ganz besonders intensiv an
da ist mir dann beim Lachen
augenblicklich zum Weinen
soll heißen, ich könnte sofort losheulen, auch wenn es noch so
schön, so wunderbar ist

 

Auch möchte ich diesen Zustand nicht missen
ist wie so ein Sich-Sammeln
wohlig, warm eingebettet
keine Ahnung

 

und dann

 

😉

 

atme ich wieder kräftig ein
@zartgewebt

 

 

ivan grozdanovski

 

 

Bildquelle: 1 unbekannt/2 Roz Oserin/3 Ivan Grozdanovski

 

 

 

9 Antworten auf „ES IST KEIN …

  1. Und dieser kurze – zu kurze – Moment von unglaublicher Schwerelosigkeit
    ganz oben

    Um dann – erdenschwer – am tiefsten Punkt, gepresst

    Ab einem gewissen Punkt hat Schaukeln etwas von Unendlichkeit

    Gefällt 2 Personen

    1. Magenschreck? … *lach*, da ist dir das Schaukeln wohl nicht gut bekommen, Lyriost, anno dazumal, hat dein Magen arg rebelliert. Aber da ist auch schon was dran, was du sagst, weil, wenn mich die Melancholie streift, dann macht sich das auch körperlich bemerkbar, da ist in der Tat so ein flaues Gefühl in der Magengegend wahrnehmbar oder auch ein leichtes Ziehen in der Brust …. auch die Atmung ist teilweise tiefer, verlangsamter … keine Ahnung.

      Aber, na ja … . :-}

      Gefällt 1 Person

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