SCHRECK LASS NACH!

 
 

 

 
Nun, Angst ist etwas, das mich eigentlich nicht beherrscht
nie wirklich für sich eingenommen hat
und doch gibt es etwas, das mir das Grauen lehrte
nämlich der Stummfilm
 

Nosferatu

 

 
gespielt, in der Hauptrolle von
 

Max Schreck

 
Ich war noch ein Kind, so um die zehn, zwölf Jahre alt
und schaute den genannten Film zusammen mit meinem Vater
eine alptraumhafte Welt tat sich in dem Moment für mich auf
als mich diese obskuren Bilder fluteten
wo ich mich selbst lange nicht zu fangen vermochte
wo mein kindliches Weltbild
zwar nicht zum Einsturz gebracht wurde
aber doch etwas  ins Wanken geriet
 

Nosferatu / Nosferatu "Nosferatu"

FILMBILD / T: Nosferatu / Nosferatu D: Max Schreck R: Fs Ws (Friedrich Wilhelm) Murnau P: D J: 1922 PO: Szenenbild RU: Horror DA: , – Nutzung von Filmszenebildern nur bei Filmtitelnennung und/oder in Zusammenhang mit Berichterstattung über den Film. Darsteller Max Schreck als Nosferatu 1922 in einer Szene des gleichnamigen Stummfilmklassikers unter der Regie von Friedrich Wilhelm Murnau.

 
Zwar wusste ich, dass das Gesehene nur Fiktion war
dennoch streifte es etwas in mir, es rührte etwas an
das mir sehr, sehr großes Unbehagen bescherte
diese entsetzliche Furcht, von einem Untoten gebissen
ja, ausgesaugt zu werden
und dann an dem gleichen Schicksal zu darben, nämlich
auf ewig im selben Körper gefangen zu sein
fraß sich ganz tief in mich hinein, denn das
wollte ich nicht, auf gar keinen Fall.
 
Alles, nur das nicht!
@zartgewebt

 

Bildquelle: aus dem Netz
 

 

11 Antworten auf „SCHRECK LASS NACH!

    1. Das mit den Kartoffeln aus dem Keller holen … uuuuuh …. jaaaa, *urgs* …. das ist mir auch noch gut in Erinnerung, ich bin da immer tausend Tode gestorben. Die waren auch immer im hintersten Eck gelagert, unter einer Nische, zuvor musste ich noch den ganz Keller queren … vorbei an einem riesigen Kokshaufen, viel viel Koks, den wir dort lose für die Heizung gelagert hielten.

      Frankenstein „begegnete“ mir da aber nie, der sah zwar zum Fürchten aus, lehrte mich aber nicht das Gruseln, für den empfand ich eher Mitleid. :-/

      Gefällt 1 Person

    1. Waaah, ehrlich …. jede Szene hat sich mir auf ewig tief eingebrannt! Ich empfand damals den Film sooooo meeega schrecklich, sogar als Teenie verfolgte er mich noch. Wenn mich z.B. mein Lover von der Disco nächtens nach Hause brachte (er dann wegfuhr … damit er nicht gesehen wurde) und ich vor der verschlossenen Türe stand (Haustürschlüssel gab es keinen für mich) …. boah …. ich beim Elternschlafzimmer endlos lange geklopft habe, damit mich wer einlässt …. Nosferatu war allgegenwärtig!!!

      Den Song schnapp ich mir für den Beitrag …. der es meeega!

      Gefällt 1 Person

    1. Grüß Dich Jochen,
      von den Stummfilmen kenne ich nicht viele, nebst dem „Nosferatu“
      sind mir nur mehr vage „Charlie Chaplin“ sowie „Buster Keaton“ in Erinnerung
      und auch „Laurel und Oliver“ …. diese Dick und Doof Filme waren … glaub‘ ich
      … anfänglich auch noch Stummfilme.
      Vor ein paar Jahren bin ich mal über die Kurzfilme von Maya Deren gestolpert …
      wow … also … ich mag das ja seeehr … bei mir tut sich da gaaanz viel auf …

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