Nächtlicher Besuch

 

 

 

 

 

Es ist noch nicht Mitternacht

ich sitze draußen im Garten

genieße die laue Nacht

na ja, lau ist nicht das richtige Wort

es “drückt” noch ganz schön runter

war ja extrem heiß am Tag

In weiter Ferne sehe ich

ein paar Blitze niedergehen

zudem vernehme ich ein leises Donnergrollen

so schnappe ich mir kurzerhand

die Polsterungen der Sonnenliegen

um sie im Heizraum zu verstauen

 

Die Tür steht sperrangelweit offen

ich trete ein ohne das Licht anzumachen

schlichte alles auf den gewohnten Platz

greife dann die Türschnalle

um den Raum jetzt abzuschließen

doch irgendwo “hakt” es

irgendwie spießt sich etwas an der Tür

 

*Hmmmm?*

 

denke ich mir, liegt wohl irgend etwas herum dort

und bücke mich um nachzusehen

 

 

igel20.juni2021.

 

 

Habe ihn vor die Tür gesetzt

 

 

igel20.juni2021

 

 

den putzigen Schlawiner

ihn einfach auf eine Schaufel gepackt

und so ins Freie befördert

@zartgewebt

 

Bildquelle: alle @zartgewebt

37 Antworten auf „Nächtlicher Besuch

    1. Süß, ja, Arkis, mir aber nicht fremd, in den Sommermonaten, tummelt sich jedes Jahr ein Igel ums Haus, sehe des Öfteren einen, nur ins Haus ist mir bis dato noch keiner. Hatte mal eine Katze, wenn ich die abends auf der Terrasse gefüttert habe, war sofort ein Igel zur Stelle und hat nebst der Katze aus der selben Schüssel gefressen. Ich erkenne sie auch immer an der Kacke, wenn einer da war oder ist … *lach*
      Igel-Kraft-Tier … ja, habe ich mir jetzt direkt lesen müssen (kenne mich ja da nicht aus mit den diversen Kraft-Tieren), voll interessant das … und passt grad schön. 😉 Danke.

      Gefällt 2 Personen

        1. Ja, da gebe ich dir recht, Axel, wahrscheinlich verbindet man es nur damit, dass man sich vielleicht bei Dunkelheit mehr auf das Hören konzentriert … wobei, selbst, wenn ich mich in einen Klang vertiefe, tritt ohnehin der Sehsinn in den Hintergrund …

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          1. Ich hab nie Recht, denn darum geht’s mir nicht und nie. Oiso meine offenen Augen können auch in die Leere schauen, durch etwas hindurchsehen im Sinne von tief hineinsehen oder noch viel lieber Dich dabei sehen. All Das kann, muß jedoch die Intensität meines Hörens in keinster Weise mindern.

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          2. Weiß ich doch, Axel, dass es dir nicht darum geht. Das mit dem ins Leere schauen, durch etwas hindurchsehen …etc. … im Sinne von tief hineinsehen, jaaaa … das ist mir nicht fremd

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          1. Gibt es das überhaupt, das vollkommene Dunkle, SCHWARZ. Bei mir sind da immer noch irgendwie so gaaaaanz minimale Lichtblitze wahrnehmbar, es ist nie völlig SCHWARZ. Auch nicht beim Palmieren … in völliger Dunkelheit.

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          2. … eh klar, sowieso, ich frisier mich doch nicht vorm Einrollen und Stacheliges findet sich da auch nichts an und in mir … alles seidenweich und schmusig. Mitunter breite ich mich auch aus … zeig mein zartes Bäuchlein

            Gefällt 1 Person

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