WOLLLUST

 

 

 

 

Ich liege auf der Wiese

schaue gen Himmel

fühle mich sonnig, wohlig

genieße,  den mich umkosenden Wind

Da, plötzlich

ich vernehme ein Grunzen

richte mich auf

schaue um mich, sehe

wie ein Wollschwein auf mich zutrabt

 

 

wollschwein

 

 

Ganz vertraut

gesellt es sich zu mir

stubst mich mich seinem feuchten Rüssel

kuschelt sich

an meine nackten Beine

dreht sich auf den Rücken

wälzt sich im Gras



Meine Hand wühlt, vergräbt sich

im weichen Bauchhaar des Schweines

ahhh, wie tut das gut

mir, und sichtlich auch dem “Saubär”

denn ich merke

als ich so mehr oder weniger sanft

über sein Bäuchlein gleite

dass sein Geschlechtsteil erigiert ist

zwar stimuliere ich es nicht

doch manchmal

gleite ich leicht mit dem Handrücken

sowie mit den Fingern zart

über seine Erektion

schlussendlich

fasse ich dann doch seine Eier

ganz prall und warm

liegen sie in meiner Hand

 

Ich habe einen Orgasmus

wache auf

@zartgewebt

 

 

Bildquelle: alle aus dem Netz


 



 

18 Antworten auf „WOLLLUST

      1. Tja, wenn man bedenkt, das „Geld“ von Geltung und Gültigkeit in höchster Variabilität kommt, handeln wir alle doch „nur“ wegen dem und fürs „Geld“, nicht wahr oder? Und den geldScheinen ist es ziemlich wurscht, wofür wir sie gebrauchen, oder in welchen Händen sie sich befinden. Und geldScheine haben auch ihre 2 Seiten, man kann diese auch mit Fluch und Segen bezeichnen, die gut ausgewogen 0 ergeben…… und so kurven wir mit mehr oder weniger „Wolllust“ und Geld(tung) durch die Gegend voller Hindernisse……

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        1. Über Geld mache ich mir nicht groß Gedanken.
          …wollen wir nicht alle „SCHEINen“, Stefan, sind wir nicht allesamt ErSCHEINung?
          Doch auch der Schein hat sein Sein (sag‘ ich mal), auch jeder Traum.
          Übrigens, ich musste mich da schon überwinden, diesen Traum (ist schon wieder eine Woche her) hier hereinzustellen, aber er gehört einfach auch zu mir … also, was soll’s. Heute habe ich im Traum lebende Goldfische verspeist, sie schwammen in einer kleinen Porzellan-Schüssel die mir gereicht wurde. Ich spießte sie mit einer Kuchengabel auf (sie hatten ganz kleine, sehr hübsche Augen, nicht seitlich liegend sondern oben… die mich irgendwie belustigt anblickten) und aß sie mit gemischten Gefühlen. Nur einen ließ ich übrig, verschonte ich, ein dickes, trächtiges Weibchen, da konnte ich mich einfach nicht überwinden.

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  1. Ich liebe Schweine, gerade auch die Mangalizas mit ihrem netten Pelzchen. Und ja, das wühlen in Pelzchen macht oft Freude. Gleichwohl würde ich mich wohl nicht ohne größere sonstige Veränderung (etwa als Sau) mit dem ausgewachsenen Schweine in die Suhle begeben, schon aus Gewichtsgründen… die Wenigsten haben Erfahrung mit der Urgewalt, die so ein Tier mitbringt. Doch – ich verrate hier nicht, wem das gelang – weiß ich eine nette, durchaus nicht geträumte Geschichte zu den Hoden: im Rahmen einer Untersuchung war die Messung dieser bei halbwüchsigen Ebern erforderlich. Die Tierchen waren durchaus vertraut, fanden also die menschliche Frau (ja, klar, in Stallkleidung, niemand will ASP einschleppen), die zwischen ihnen herumrobbte und versuchte, die Herren Schweine von tief unten zu fotografieren, nicht störend oder übergriffig – vielmehr glaubten sie an ein neues Spiel! Der dokumentarische Ertrag war also gering.
    Und dann: „Ach, so hast du das probiert? Nein, die messen wir nach dem Schlachten!“

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    1. Als kleines Mädl machten sie mir ein wenig Angst, die Schweine …und das, obwohl ich auf dem Land aufgewachsen bin. Auch die Kühe (die kamen mir einfach riesengroß vor … und wenn ich da auf einem Bauernhof mit der Mülibitschn (Milchkanne) Milch zu holen hatte, und da im Stall mit der Bäuerin zwischen den Kühen durchgehen musste, boah, mir war da nicht wirklich wohl dabei.
      Bei den Schweinen waren es mehr die, die halt „frei“ herumliefen, die mir nicht ganz geheuer waren (die waren ja recht gesellig, gar frech, stupsten mich an und so … also, so wie du auch oben beschreibst, die sind sehr verspielt …). Einmal, ich ging alleine für meine Mutter einkaufen, in einen kleinen Krämerladen, und als ich da so ging, *wah*, stand plötzlich mitten auf der Straße so eine RIESEN-SAU (die ist wohl dem Bauern entwischt). Ich habe mich derart geängstigt vor dieser freilaufenden „Wild“-Sau, wusste nicht was tun; also bin ich einfach bei dem Haus am Weg über den Gartenzaun geklettert und habe mich dort eine Ewigkeit lang versteckt. ;-}}
      Ach ja … und ..
      https://zartesblog.wordpress.com/2019/11/06/es-sah-mich-an/

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      1. Steht ein einigermaßen großes Tier plötzlich ohne Zaun vor einem, bemerkt man ot erst, was das, rein so von seinen körperlichen Möglichkeiten her, ist. Das Erlebnis hatte ich auch schon. U.a. ein paarmal mit ganz realen Wildsauen. Bonmot am Rande: ein Junge, den ich leider erst als etwa gleichaltrigen älteren Menschen kennenlernte, hatte ein handaufgezogenes Schaf. Es begleitete ihn überall hin. Und wenn ihm die Dorfrowdies zu nahe kamen, boxte es die um… Ja, ich weiß. Ein Schaf! Ich grüble noch was er mir da erzählt hat…

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        1. Wildschweine habe ich mal als Kind gesichtet. Ich glaube sie kamen vom Böhmerwald (keine Ahnung, glaub‘ mein Vater hat das damals irgendwie verlautet … da lief mal eine ganze Horde über ein Feld nahe unseres Hauses. Also, denen mochte ich nicht in die Quere kommen … *urgs*
          Ha ha, ja, so ein Schafbock ist nicht ohne, oder ein Ziegenbock … auch Pferde auf der Alm machten meiner Schwester und mir mal Angst. Die liefen uns nach bzw. galoppierten auf uns zu … wir wussten gar nicht wie uns geschieht und flüchteten uns auf einen hohen Felsen. Da müsste es sogar ein Foto davon geben … muss mal schauen wo ich das hab …

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