UNBEHAGEN

 

 

 

 

 

 

Alex Russell Flint b

 

 

Ich sehe das Bild, und schon ploppt eine Begebenheit auf

die schon lange zurückliegt

Zwar war ich nicht mit einem Gewehr bewaffnet, als ich

ganz alleine in meinem Elternhaus im ersten Stock saß

und beim Fenster hinaussah, aber mir war danach

Es war nämlich so, dass ich mich im Krankenstand befand

hatte leider ein Gipsbein (Bänderriss) und

ja, als ich sah, dass da ein Auto vor dem Haus hielt

und ein Arbeitskollege meines Vaters ausstieg

wurde mir sogleich mulmig

Ich mochte ihn nicht, ein komischer Kauz war das

mir immer schon unsympathisch

ein Mann, der beziehungsunfähig war

noch immer bei seiner Mutter lebte, an ihr hing wie eine Klette

na ja, ich will nicht ausschweifen

ich wurde einfach nie warm mit ihm.

 

 

Er läutete und läutete und läutete

und ich wusste, wenn ich ihm jetzt öffne

dann bekomme ich den nicht mehr so schnell los

er saß nämlich gerne und oft stundenlang in unserer Wohnküche

Nun, das war es aber nicht vordergründig

was mich irgendwie unruhig, mir zu schaffen machte

es stieg da irgendwie  Angst in mir hoch

ein Fluchtgedanke nahm Besitz von mir

und mit dem Gipsbein war ich einfach äußerst ungelenk

Nicht, dass mir Männer in jungen Jahren

von vornherein Angst gemacht hätten, nein, keineswegs

ich mochte Männer, Jungs, war auch zu jener Zeit in Beziehung, fix liiert

auch wenn ich  (sporadisch) noch zu Hause wohnte

Hatte auch nie schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht

außer mit Exhibitionisten, ja, schon als kleines Mädchen

am Schulweg oder auch als Teenie auf dem Weg nach Hause

(zu Fuß in der Einöde und es war auch schon dumper)

machte ich mit jenen eine unliebsame Bekanntschaft

(heruntergelassene Hose – Masturbation)

Auch in meiner Nachbarschaft, also, wo ich jetzt wohne

trieb jahrzehntelang ein Exhibitionist sein Unwesen

da bekam ich ungewollt des Öfteren was zu sehen…

 

 

Na ja, langer Rede kurzer Sinn, er ging wieder zum Auto, doch

er stieg nicht ein sondern machte plötzlich am Absatz halt

kam wieder zum Haus zurück

Ich geriet in Panik, denn er läutete diesmal nicht

er verschwand irgendwohin

 

 

Boah”, wenn meine Mutter nun die Haustüre

gar nicht abgesperrt hatte, das war sie nämlich

untertags fast nie wenn irgendwer zuhause war

offene Tür war bei uns gang und gäbe

Ich humpelte in das Schlafzimmer meines Bruders

das lag auf der Rückseite des Hauses

und spähte dort vorsichtig hinter der Gardine versteckt

in den Garten, doch, kein Mensch weit und breit

Doch, jetzt sah ich ihn, er machte sich in der

Garage meines Vaters zu schaffen

suchte dort etwas, keine Ahnung, schnüffelte in den

Schubläden herum, schaute dann mal kurz in Richtung Haus

In meinem Oberstübchen ratterte es vehement

Bitte, so fahr doch endlich, fahr, fahr …

schleich dich endlich nach Hause!”

 

 

Ja, und dann nach gefühlt schier endloser Zeit

brach er dann wirklich auf; und weg war er

 

 

Ein Mann ist ein Mann ist ein Mann ist Mann

und doch…

so alleine einem zu begegnen auf weiter Flur

löst doch manchmal Unbehagen in mir aus

@zartgewebt

 

 

Bildquelle: Alex Russell Flint

 

23 Antworten auf „UNBEHAGEN

  1. Puhh … liebe zartgewebt die Beklemmung kommt voll rüber, krallt mich an, selbst mir wird ganz bang … !!! Mit 17 Jahr bin ich einmal beimTrampen von einem älteren Herrn mitgenommen worden ….. jahaa! Von da ab traute ich mich nie mehr zu trampen.

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    1. ..huch, ja, als junger Mann ist man wohl auch nicht davor gefeit und/oder diversen Übergriffen ausgeliefert, mein lieber Arkis, und das mit dem Trampen kenne ich auch, bin aber anno dazumal aus dem Auto gesprungen und weggelaufen!!! ;-o
      Als Frau, wenn ich alleine unterwegs bin (oder war), also auf weiter Flur, in der Einöde oder irgendwo abseits vom Gewühle in der Dunkelheit und es begegnet mir ein Mann, dann ist er (auch wenn ich das nicht wirklich will) in erster Linie eine Gefahrenquelle für mich, da stellt sich dann irgendwie sofort ein Fluchtgedanke ein, bin zwar äußerlich ganz ruhig, doch innerlich schrillen die Alarmglocken. War viele Male in so Situationen … wohnte auf dem Lande, Schulweg zu Fuß (über eine Stunde), arbeitsmäßig mit der Bahn, zur Haltestelle, weit ab vom Schuß in der Einöde, da fuhr ich immer mit dem Rad oder im Winter halt dann zu Fuß (vor 6 Uhr früh) in der Stockdunklheit (da gab es keine Straßenlaternen). Was hab ich mich da immer gefürchtet, vor dem Mann, wenn da mal einer hinter mir ging oder einer an der Haltestelle stand …. oder einer mit dem Auto stehen blieb und fragte, ob ich denn mitfahren wolle… .
      Komisch irgendwie, der Mann als Beschützer, Freund, Lover, Spielgefährte etc … ist situationsbedingt auch Gefahr, Feindbild.

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        1. „Double Binds“? … ich hoffe doch nicht, ich vermittle jetzt hier eine Doppelbotschaft an den Mann. Es ist nur so, dass der Mann doch für die Frau (also, ich kann da ja nur für mich sprechen) doch auch eine „Gefahr“ in sich birgt. Schon als kleines Mädchen übt das männliche Geschlecht Macht auf die Weiblichkeit aus – in vielerlei Belangen – nicht nur in der Sexualität. Das hat jetzt gar nichts unbedingt mit diversen Übergriffen zu tun, denen wir als Mädchen oder auch als Frau des Öfteren ausgesetzt sind. Und ich denke, vielen Frauen geht es da ähnlich, dass der Mann automatisch ein Angstauslöser sein kann, wenn sie sich irgendwo befindet, alleine, schutzlos … etc., da kommt schon auch mal das Gefühl des Ausgeliefert-Seins in einem hoch, auch ohne dass man vorab irgendwelche schlechten Erfahrungen mit Männer gehabt hat.
          Ich liebe den Mann, bin ein absoluter Beziehungsmensch, bin auch seit ca. meinem 15/16 Lebensjahr in Beziehung zu Männern, soll heißen, war nie beziehungslos. Hatte zwar nicht viele, doch immer sehr lange, überaus innige Beziehungen, fühle mich dem Mann verbunden. 😉

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          1. Liebe zartgewebt, es war ein spontanes Bauchgefühl und ich wollte nicht sagen, dass du diese ambivalenten Signale abgibst, eher , eher das wir sie empfangen, und das dies leicht sein kann, wenn Mensch doppeldeutige Situationen erlebt, insbesonders wen er noch ein Kind oder Jugendlicher ist. Ich selbst mag einen bestimmten Typ Mann nicht wirklich, damit ist allerdings nicht der homosexuelle Mann gemeint. Ich mag Frauen, schon immer, schon als junger Mensch konnte ich intensiver mit Frauen und Mädels kommunizieren als mit diesem Typ von Mann. den ich nun hier nicht näher beschreiben möchte, aber genau dieser Typ von Mann sah in mir nicht seltenen einen Schwulen. Schon seltsam °°-) ;Mit dem Begriff find ich auch verdeutlicht, dass Abneigung und Faszination, also zwei entgengesetzte Signale in einem extrem von Lust im Leben befriedigt sien will. Ähnlichkeiten sehe ich im Sado-Maso Bereich z.B. aber auch in überdeutlichen – überbetonten Signalen der Libido, wobei es diesem Menschen ebe nicht unbedingt bewusst sein muss. Menschn die ihre psychische „Lieblingsstruktur“ leben sind oftmals äußerst attraktive Menschen … hm .. diese Struktur ist z. B. auch eine m. liebsten und kreativen Spielwiese. °°-) dementsprechend sende auch ich mehr oder weniger „unbewusste“ Signale …. und Transmitter 😉

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  2. ich bin da voll mit dir! ich habe meist ein mulmiges Gefühl, wenn mir auf den weiten Feldern oder im Wald ein Mann entgegenkommt, der keinen Hund hat und nicht nach Sportler oder Wanderer aussieht. Obwohl mir nichts passiert, wenn ich den Hund dabei habe.
    Exis begegnete ich auch schon einigen, es ist allerdings schon lange her. Die machten mich immer wütend, was die sich eigentlich denken, bei dem was sie tun! Unverschämtheit.

    Gefällt 3 Personen

    1. Ja, ich denke, das geht vielen Frauen so, Monika …. wobei ich da Sportler oder Wanderer gar nicht mal davon ausnehmen möchte.
      Bei den Exhis kam die Wut immer erst danach, zuerst war da immer nur Schock(starre) weil so unerwartet und als kleines Mädl (Volksschule), ja, boah,
      wusste ja gar nicht wie und was der da tut … von der Männlichkeit bzw. von Tuten und Blasen keine Ahnung, aber doch das Gefühl, dass das so gar nicht in Ordnung ist.

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  3. Bei mir ploppt als erste Frage auf was die dazu bewegt derart zu handeln. Gewiß unzureichend von mir nur angedacht geht’s denen dabei nicht nur um das Bedürfnis des gesehen werdens. Gründe für solches Verhalten gibt’s bestimmt viele. Kranke anonyme Machtausübung und minderwertiges Selbstbild sind da die ersten Schlagworte die mir einfallen. Letzendlich sind die meisten von denen m. A. nach harmlos im unsinnlichen Sinne nicht vorhandenem Selbstbewußseins. Sie sind arme Würstchen die sich einen für mich nicht nachvollziehbaren Kick verschaffen und eigentlich sogar irgendwie bedauernswert, NEIN! irgenwie sind sie Das nicht! Es spricht ja nichts dagegen dass die Das ausleben. Begafft werden wollen ohne Schockstarre mit daraus resultierender Wut auszulösen ist doch gesellschaftlich toleriert. Deren Problem liegt also ganz woanders. Die Möglichkeiten (zu strippen oder sonstwie) diese Neigung zu leben sind ja da , jedoch dazu fehlt denen dann wohl nicht nur das Verstehen ihrer selbst, sondern Mut zur eigenen authentischen Befriedigung die nicht! auf mehr als nur Kosten von anderen geht und zielt (was denen selbst anscheinend gar nicht klar zu sein scheint). Dieses Thema ist echt! männerspezifisch! Danke für deine Offenheit ;-*
    Der Typ in der Garage kann ja auch einfach nur ein Wekzeug von deinem Vater benötigt haben. Andererseits lese ich in deinen Worten bzgl. zuvor erlebter Geschehnisse (Exhibitionisten im Dorf) heraus dass es dir etwas unwillentlich *seufz* Unnatürliches eingeflößt hat. Schockstarre in der (Un+)Form kenne ich nicht, hab keine Ahnung wie sich sowas anfühlt, kenne mich dbzgl. nur in punkto schrecklichen Autounfall gesehen oder erlebt haben, was gewiß durchaus ähnlich aber nicht das Gleiche ist. Meist reagiert mein Körper sehr direkt auf von einem Gegenüber gewolltes Involviertsein in Geschehnisse die nicht meinem Willen entsprechen. Dies nicht via Gewalt was im Extremfall nicht auszuschließen ist, sondern vielmehr mit des mir sehr Klarwerdens was ein anderer Mensch damit bezweckt, s. h. Motivoffenbarung. Das kann je nach Situation sehr ungemütlich werden

    Es ist schön, mehr als nur zu wissen dass Du der Fremdheit (einerlei ob gespielt oder sonstwie) ob deiner natürlichen und gesunden Neugier auch ganz andere Aspekte und Perspektiven abgewinnst.
    So *lächle* jetzt, so kurz vor Mitternacht …. ist mir grad sehr nach ….
    Mag auch noch etwas Spannendes vervollständigen 😉 ….
    He DU 😉 eine schöne Winternacht umgeben von …. auseinatmendem bɛrkÓdem Dir
    l. G. fernab vom Unbehagen

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    1. Der Beweggrund, warum Männer so handeln, also, was jetzt den Exhibitionismus anbelangt, ja, keine Ahnung, ist halt eine andere Form der Sexualität, die sie leben, die können da auch nicht aus ihrer Haut, denke ich, und ja, im Grunde genommen bedauernswerte Wesen. Ich fühlte mich da auch nicht in der Opferrolle gedrängt, nur unaufgeklärt, unwissend, maßlos überfordert, und das auch noch als Erwachsene, wenn da der Nachbar wieder mal hinter einem Busch (in seinem Garten) hervortrat und vor meinen Augen heftig onanierte.
      Der Typ in Vaters Garage, ja, natürlich suchte der dort wahrscheinlich nur irgend etwas, Anglerzeugs wahrscheinlich, weil die zwei fuhren des Öfteren gemeinsam fischen. Nur, es übermannte mich in dem Moment einfach meine Hilflosigkeit, hatte ja das schwere Gipsbein am Hals, war mutterseelenallein zuhause, der Typ ein komischer, sehr korpulenter, riesiger Mann … es kam da unvermeidlich so ein Schutzmechanismus in mir hoch … bzgl. des hilflosen Ausgeliefert-Seins.
      Schock(starre) … ja, keine Ahnung, passiert mir, wenn ich so gar nicht mit etwas rechne und dem irgendwie hilflos ausgeliefert bin, der Mann zudem auch noch körperlich überlegen.
      Einer Cousine von mir (ist schon lange her) wurde von ihrem extrem eifersüchtigen Lover
      die Kehle durchgeschnitten, er hatte ihr aufgelauert nach der Arbeit in einem dunklen, engen Gässchen mitten in der Stadt. Sie hat überlebt, gezeichnet von den Narben, traumatisiert, beziehungsunfähig.

      Tja, that’s life!

      Danke für die Winternacht, hat zwar heftigst gestürmt heut’ Nacht, der Wind an den
      Fensterläden nur so geRrrrrrrrütttttelt. Aber ich mag das, fand es überaus beruhigend 😉

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      1. grausame Brutalität in so nahem Umfeld *schLuckScHhhhhwer* ist mir nicht widerfahren, lediglich suizidale Selbstverbrennung via Benzinkanister eines nahen Freundes. Das hat mich einst schier verzweifeln lassen, hab mir selber immense Vorwürfe gemacht. Das ist ein nur unzureichend heilbares Trauma. Sie ist für ihr Leben lang brutal zerstört worden und ^weiterleben^ ist kein damit leben können *atemstockt* In Hilflosigkeit befindlich mehr als Hilfe zu erhalten erzeugt Vertrauen bzgl. des sich total Fallenlassen~Dürfens, in Gewißheit aufgefangenen Gehalten~Werdens.

        Mag ich auch ҉;-)sehr

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        1. Boah, krass, wirklich harter Tobak das mit deinem Freund! So hat jeder seinen Rucksack zu tragen, wobei, bei manchen wiegt er eine Zeit lang eventuell mehr als doppelt so schwer als bei anderen. Das sich Fallenlassen-Dürfen mit der Gewissheit des auffangenden Gehalten-Werdens bei so wie oben genannten Einbrüchen ist sehr wünschenswert oder auch mal das gemeinsame Tragen eines überschweren Rucksackes. Aber nicht auf Dauer, das bekommt dann beiden nicht, lieber mal versuchen, etwas abzuladen (so mein Gefühl). Selbst ist mein Rucksack leicht, ich lade mir nicht mehr so viel auf (war aber nicht immer so), nehme sehr vieles nicht mehr so schwer … aber das war mehr so ein fließender Werdeprozess … keine Ahnung.

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          1. Gefühle, welcher Art auch immer, intensiv zu kommunizieren, macht das Leben leichter. In Gänze teilen lassen sie sich nicht 😉 jedoch mitteilen. Du bist eine mich tief bewegende Ab*laderin, authentisch und ehrlich, für gefühlte nachvollziehbare Klarheit sorgend, ohne Angst etwas oder jemanden zu verlieren. Respekt und große Anerkennung meinerseits dafür!
            ❤️dankt sehr

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  4. Aber das Bild vermittelt auch etwas anderes. Erinnert mich an die Biathletinnen Hildebrands, der erzählt, seine Frau habe ihn gefragt, ob die Frauen Angst hätten, da sie so durch die Schneelandschaft und den Wald sausen. Und er antwortete mit Blick auf den Fernseher: „Aber nein, siehst du nicht, die sind doch bewaffnet!“
    Und so ja auch in diesem Fall. Gut, ich würde keinem raten, bei der jungen Dame zu fensterln. Die sich ja in einem höheren Stock zu befinden scheint. Mit Blick auf den Wald – vielleicht sollte sie gar nicht lesen, sondern die Schafherde vor dem Fenster im Augen behalten, ob wohl der Wolf vorbeikommt? Oder gar ein zweibeiniger Schaf-, Gemüse-, Obstdieb?
    Die hier vorherrschende Angst vor dem dunklen Weg, vor dem fremden Mann und, bekanntlich gefährlicher, dem Bekannten ist da, sicher. Kennt man, Mann auch, Frau sowieso. Aber diese hier sitzt in ihrem Zimmer, das, auf das sie späht, liegt vor ihr und sie hat ihr Gewehr griffbereit… das hat eher etwas davon, als lauere sie auf die Beute, welche auch immer. Und zwar mit Nochalance, Beine hochgelegt liest sie ein Buch, alles nicht so aufregend!

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