Nightfall

 

 

 

Aykut-Aydogdu-

 

 

Manchmal ist mir

da ziehe ich mich irgendwie

ganz in mich zurück

wobei, es ist nicht wirklich ein Tun

es passiert mir ganz einfach

 

 

 

 

Den Auslöser kann ich nicht immer

festmachen

bestimmen

aber meist folgt es einem Hoch

wo ich dann merke

ich kann nichts mehr in mich aufnehmen

und sacke dann

so leicht ab

um zu, hmm, keine Ahnung

verdauen

bin dann auch in Gesellschaft

mehr oder minder

gefühlsmäßig mit mir allein

lasse nicht viel an mich heran

bzw. in mich hinein

ein Gefühlszustand

wie so ein Tauchgang im Wasser

 

Es ist aber kein Zustand

der etwa negativ besetzt wäre

es ist eher mehr so, als würde ich mich

in einer geschützten Blase befinden

dringt dann doch etwas zu mir durch

rührt mich das meist sehr an

soll heißen

an diesen Tagen

(sind ja in der Regel nur zwei, drei Tage)

bin ich sehr rührselig

empfindsam

übermäßig feinfühlig

 

Dann tauche ich wieder auf

urplötzlich

und alles ist wie weggeblasen

@zartgewebt

 

 

Bildquelle: Aykut Aydogdu

 

15 Antworten auf „Nightfall

      1. Du feinfühlige Wildbienebeute deute Beute wie Dir beliebt
        Fünf Rhythmen in drei Höhenebenen vervielfältigen sich
        Nimm mir was dir gut tut und höre den Trommler und Gongklöppler der beharrlich pulsatil in mir schlägt
        Mehrsprachig bilingual sei Dir M乇Y SENSE
        alˈnɛçtn̩s wie auch ˈtɛːklɪç
        HAch ja, mir war und ist so nach Wallungen in dein wie Du einmal sagtest meist klammes Büro verursachen
        Nicht dass Du mir noch klamme Finger g’schweige denn eiskalte Hände bekommst

        Gefällt 1 Person

    1. Bedrückend? Für mich in keinster Weise, es kommt mehr einem Zurückziehen in mich selbst gleich;
      geschützt, warm und weich, von einem Hauch Melancholie durchdrungen, zwar abgeschottet von der Welt um mich herum,
      dennoch noch wahrnehmbar.
      Als Teenie war ich oft tauchen, weit und tief, in einem See (also, zwar nur so mit Atem anhalten, aber doch…!),
      ja, und das Gefühl, das ich in meinem Eintrag oben beschrieb, kommt diesem Gefühl, das ich damals (und auch jetzt noch)
      bei einem Tauchgang habe, sehr nahe. Da bin ich mit mir so ganz allein, fernab der Welt, zwar mittendrin,
      dennoch, wie sagen?… hmmmm…. ja, keine Ahnung, irgendwie passiv der Welt gegenüber.
      Bei so einem Tauchgang bin ich wie in einem anderen Kosmos, da ist alles in mir „verlangsamt“,
      fühlt sich alles wie in Zeitlupe an. Ich nehme wahr, interagiere aber nicht.
      Tauche ich auf, boah, hat mich die Welt wieder, weißt du, Petra, die Sonne lacht etc. . Das soll aber nicht heißen,
      dass sie vorher nicht gelacht hätte, dem Abtauchen geht meist nichts Negatives voraus, (kann, muss aber nicht),
      und … es passiert mir einfach, das Abtauchen wie das Auftauchen.

      Gefällt 2 Personen

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