62 Antworten auf „Nicht stumm …

  1. Da ist mir doch gerade etwas von 1800irgendwas über den Weg gelaufen :

    Emanuel Geibel (1815-1884)

    Herbst
    Ich sah den Wald sich färben,
    Die Luft war grau und stumm;
    Mir war betrübt zum Sterben,
    Und wußt‘ es kaum, warum.

    Durchs Feld vom Herbstgestäude
    Hertrieb das dürre Laub;
    Da dacht‘ ich: deine Freude
    Ward so des Windes Raub.

    Dein Lenz, der blütenvolle,
    Dein reicher Sommer schwand;
    An die gefrorne Scholle
    Bist du nun festgebannt.

    Da plötzlich floß ein klares
    Getön in Lüften hoch:
    Ein Wandervogel war es,
    Der nach dem Süden zog.

    Ach, wie der Schlag der Schwingen,
    Das Lied ins Ohr mir kam,
    Fühlt‘ ich’s wie Trost mir dringen
    Zum Herzen wundersam.

    Es mahnt‘ aus heller Kehle
    Mich ja der flücht’ge Gast:
    Vergiß, o Menschenseele,
    Nicht, daß du Flügel hast.

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    1. Danke, EL Mare, schöne Zeilen sind das, wobei,
      selbst mag ich das Sich-Färben der Blätter ja sehr und auch das Fallen jener.
      Und selbst das Eis kann mich nicht festbannen, in mir ist’s viel zu warm 😉
      I’m flying … manchmal vielleicht etwas zu hoch ;-o

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          1. Da bist du aber dann die seltene Ausnahme *lach*. Mich schimpfte man schon des Öfteren „Du bleeedi Gauns, du!“, früher, in jungen Jahren, wenn ich mal wieder beim Pokern alles abgeräumt habe, da die jungen Männer zu viel getrunken hatten und ich dann leichtes Spiel hatte. 😎

            Gefällt 1 Person

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